Blaue Himmel & Metzgereifachverkäuferinnen

Ein beschauliches Örtchen für einen unbeschaulichen Mord: Seith und Bezzel warten in Sipplingen, bis die Kamera läuft.

Der Metzger ist niemals der Mörder – oder doch?

Von Ingeborg Wagner, Schwäbische Zeitung

Wenn sich Anselm Neher, Sipplingens Bürgermeister, gestern etwas hätte wünschen dürfen, dann „etwas besseres Wetter“. Seine Gemeinde ist Schauplatz für den Bodensee-Tatort – und was tut es? Regnen! Ein feiner, ständiger Niesel. „Aber die beim Fernsehen haben ihre Tricks, vielleicht machen sie noch blauen Himmel daraus“, witzelt er und geht zurück ins Amt. Weit hat er es nicht, denn Drehort ist die Metzgerei Zugmantel in der Rathausstraße 21. Nur dass der kleine Laden kurzerhand in „Metzgerei Mader“ umgetauft wurde. Der Metzger wird von der Polizei gerade tüchtig in die Mangel genommen. „Bitte Ruhe, wir proben“, kommt die Regieanweisung. Das heißt: „Pssst“ für Reporter und Schaulustige. weiterlesen über das Projekt


‘Die Seele eines Mörders’ auf Neo

'Die Seele eines Mörders' wird am 7. Juni um 20:15 im Programm von ZDF Neo wiederholt. Heiner Lauterbach ermittelt als Kommissar Ochajon in Jerusalem. Nach einer Romanvorlag von Batya Gur.

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Mordbier auf Neo

'Das Duo - Mordbier' wird am 25. April um 20:15 Uhr und am 28. April um 0:15 Uhr im Programm von ZDF Neo wiederholt.

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‘Die Gurkenkönigin’ souverän Tagessieger

Der Polizeiruf 110 'Die Gurkenkönigin' erreichte am Sonntag unangefochten die meisten Zuschauer - 7,63 Millionen Menschen sahen Interimskommissarin Tamara Rusch bei ihren Ermittlungen  im Spreewald zu. Eine Quote von 20,8 Prozent. Von den sogenannten jungen Zuschauern verfolgten immerhin noch 13,7 Prozent den Film.

 

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Vor der Kamera

Der Saarländische Rundfunk, die Autorin Maria C. Schmitt, hat zur Gurkenkönigin-Premiere einen schönen kleinen Beitrag für den „Kulturspiegel“ gemacht, der bis bis zum 18. April noch in der Mediathek des SR zu sehen ist. (Zur Sendung.)

In der Lausitzer Rundschau ist ein Interview erschienen, das die Redakteurin Nicole Nocon mit Wolfgang Stauch geführt hat. Auch das gibt es es online. (Zum Interview.)

 

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Polizeiruf 110 ‘Die Gurkenkönigin’: Erstaustrahlung in der ARD am 15. April um 20:15 Uhr

Die Kommissarin begegnet nicht der Hauptverdächtigen, sondern dem Hauptopfer.  Rois und Lothar, Rusch und König.

Luise König leitet seit über 20 Jahren gemeinsam mit ihrem Mann Günther das Familienunternehmen „Gurkenkönig“. Die Königs produzieren die berühmten Spreewaldgurken, das „grüne Gold des Ostens“. Einen Tag vor Luises 50. Geburtstag kommt es in der Fabrik zu einem Übergriff auf die Firmenchefin: Luise König wird gefesselt und geknebelt – allem Anschein nach von einem Vampir. Polizeihauptmeister Krause kommt ihr in letzter Minute zu Hilfe und verhindert, dass der Täter Fabrik und Fabrikantin in Brand setzt. Die Sache geht glimpflich aus, doch der Vampir flüchtet mit Krauses Dienstwaffe. Für Krause ist das ein schwerer Schlag.

Für Kriminalhauptkommissarin Tamara Rusch, die an diesem Tag die Schwangerschaftsvertretung für Kriminalhauptkommissarin Olga Lenski antritt, und Krause ist klar, dass es sich bei dem Anschlag nicht um einen schlechten Scherz handelt, sondern um einen Mordversuch. Unangemessen scheint ihnen nur die Reaktion des Opfers. Luise zeigt sich von dem Vorfall ganz unbeeindruckt.

Mit Galgenhumor und mäßigem Interesse begegnet auch die Familie der Nachricht von dem Mordversuch. Alle Aufmerksamkeit richtet sich auf Luises bevorstehende Geburtstagsfeier. Die ältere Tochter Anne hilft ihrer Mutter pflichtbewusst, die jüngere Steffi und ihr neuer Freund Maurice beschäftigen sich mehr mit sich selbst, Günther König kümmert sich um ein frisch erlegtes Wildschwein. Rusch und Krause aber sind überzeugt, dass Luise in Lebensgefahr ist. Gegen den Willen der Gastgeberin quartieren sich die Ermittler bei der Familie ein, um am nächsten Tag an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Noch in der Nacht wird auf die schlafende Luise geschossen. Der Schuss verfehlt nur knapp sein Ziel. Das Fest verläuft anders als gedacht – denn es kommen nicht nur die geladenen Gäste. (Inhaltsangabe von „Das Erste.de“)

In den ersten vorliegenden Kritiken wird der Film wohlwollend behandelt:

„Regisseur Ed Herzog gelingt es witzig, lässig und sehr spohisticated, die erzählerisch überzeugenden Themenkomplexe in ihrer Widersprüchlichkeit plausibel zu verknüpfen. (...) Gespielt wird auf höchstem Niveau.  (...) Klischées werden in diesem hinreißenden Film so leicht aufgebaut wie ausgehebelt, ob durch die geistreich komischen Dialoge von Wolfgang Stauch oder die famose Kameraführung von Torsten Breuer.“ (F.A.Z.)

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April, April

Am 15. April im Ersten auf Verbrecherjagd: Sophie Rois als Aushilfskommissarin Rusch

Die Dinge, genau genommen Filme, häufen sich dieses Jahr im April: Der Polizeiruf 110 'Die Gurkenkönigin' (Szenenfoto) wird am am 15.4. im Ersten uraufgeführt.  (Erste Kritiken hier. )

Außerdem werden in diesem Monat drei weitere Krimis nach Drehbüchern von Wolfgang Stauch gedreht.

Zum einen der Bodensee-Tatort 'Die schöne Mona ist tot' unter der Regie von Ed Herzog.

Zum zweiten  eine ZDF-Produktion, bei der Christiane Balthasar Regie führt: 'Marie Brand und das Lied von Tod und Liebe'. 

Und zum dritten ein Tatort Münster.

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Drehbeginn im April I: Tatort Konstanz ‘Die schöne Mona ist tot’ mit Groth, Zehrfeld, Bodenbender, Seith & Weinknecht

Blum und Perlmann ermitteln: Wer um Himmelswillen hat die schöne Mona umgebracht?

'Die schöne Mona ist tot' lautet der Episodentitel eines Tatorts Konstanz, der ab 17. April unter der Regie von Ed Herzog gedreht und von Uwe Franke, Maran Film, produziert wird. Die Redaktion hat Ulrich Hermann vom SWR.  Neben den von Eva Mattes und Sebastian Bezzel dargestellten Reihenhauptrollen Blum  & Perlmann haben sich weitere ausgezeichnete Mitspieler eingefunden: Sylvester Groth als Christian Seitz, Ronald Zehrfeld als Fritz Schönborn, Anne Weinknecht als seine Frau Birgit, Silke Bodenbender ist die schöne Mona und Tristan Seith ihr Bruder Stefan.

Die schöne Mona war, einst, Schönheitskönigin am Bodensee, nun ist die Schönheit etwas verblasst und Mona seit zehn Jahren mit dem Chefredakteur einer Lokalzeitung verheiratet, mit Christian Seitz. Eine sehr ungleiche Ehe, während er Pynchon liest, bevorzugt sie Hera Lind. Während er von seinen großen Jahren als großem Journalisten träumt, träumt sie davon, ein Nagelstudio zu eröffnen. Kann das gutgehen? Offensichtlich nicht. Offensichtlich kann es sogar nur sehr schlecht gehen: Die schöne Mona ist tot. Ermordet, nach einer ausgelassenen Nacht im Clubheim des örtlichen Fußballvereins, auf der Fahrt nach Hause. Klara Blum und Perlmann ermitteln - nicht nur einen Mörder, sondern die tragische Vergangenheit eines Paares,   für das es offenbar nie wirklich eine Zukunft gab. Oder irrt sich Blum? Sowohl, was den Mörder betrifft, als auch in der Einschätzung des Glücks? weiterlesen über das Projekt Seitenanfang