Drehstart: ‘Polizeiruf Rostock: E.f.a.a.f.R.’

Bukow und König: Palaver unter Rostocker Thai-Pavillon. (Szenenfoto aus '... und raus bist du')

Am 6. Juni beginnen in Rostock und Hamburg die Dreharbeiten für den zweiten Rostocker Polizeiruf, den Wolfgang Stauch (nach '... und raus bist du') geschrieben hat. Eine Geschichte aus dem Ultra-Milieu, keine ganz typische, mehr Liebesdrama als Sozialstudie. 

'E.f.a.a.f.R' ist eine Produktion von filmpool (Iris Kiefer und Ilka Förster) und NDR (Redaktion Daniela Mussgiller.) Regie führt Matthias Tiefenbacher, die Episodenhauptrollen Doreen Timmermann und Stefan „Momme“ Momke  (als Ultra-Pärchen mit fatal attraction)  sind mit den ganz wunderbaren Lana Cooper und Lasse Myhr besetzt. 

 

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‘Emma nach Mitternacht: Frau Hölle’. Premiere in der ARD am 8. Juni um 20:15 Uhr

Der Mannheimer OB mit einem Mannheimer Redakteur: Sattmann und Schmidt

Erstausstrahlung für Folge 2: Die ARD zeigt „Emma nach Mitternacht: Frau Hölle“ am 8. Juni zur Primetime. Regie hat wie bei der Pilotfolge Torsten C. Fischer geführt, wieder mit dabei ist (u.a.) Andreas Schmidt, in wesentlichen Episodenrollen u.a. Corinna Harfouch, Christoph Bach, Karoline Eichhorn und Peter Sattmann.

Heike Hupertz schreibt in der F.A.Z. über die gerade ausgestrahlte 1. Folge auch vorausschauend über Folge 2, über Frau Hölle: „Ein Nervenkrieg, ein lebensgefährliches Spiel und der Schlagabtausch zwischen Riemann und Becker machen „Der Wolf und die sieben Geiseln“ nicht nur sehens-, sondern auch hörenswert: Psychothrill mit geschliffenen Dialogen.

Noch besser ist die zweite Folge, in der Corinna Harfouch eine selbstmordgefährdete Ingenieurin spielt, die sich vor Gericht für den Einsturz der Decke einer Schwimmhalle verantworten soll, bei dem zwölf Menschen starben.“

Und Thomas Gehringer meint dazu in tittelbach.tv: „Die zweite Episode (...)  ist ein spannendes Drama um Schuld und Verantwortung. Als „Frau Hölle“ wird von den Medien die Ingenieurin Katharina Holl bezeichnet, weil sie den Pfusch am Bau eines Hallenbades übersehen hat. Bevor ihr nach einem tragischen Unglück der Prozess gemacht werden soll, will sie sich das Leben nehmen. Die kommunikative Titelfigur Emma Mayer gewinnt an Profil, hat mehr Bewegungsfreiheit als im ersten Film und verströmt trotz des tragischen Themas viel Lebensfreude. Torsten C. Fischers Film punktet mit erfrischenden Dialogen, einer starken Besetzung sowie buchstäblich märchenhafter Bildgestaltung.“

 

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Neue Geschichten

 Neue Geschichten erblicken, nach und nach, das Licht der Welt: Eine Folge „Polizeiruf Rostock“, „E.f.a.f.R.“ betitelt, Drehstart Juni 2016. Ein „Tatort“ für das Jahr 2017, vermutlich ein zweiter, womöglich ein dritter für das gleiche Jahr oder das Jahr darauf. Ein Polizeiruf. Außerdem ein Kinofilm - Buddy-Movie, tragikomisch, die Hauptrollen sind deutsch-amerikanisch besetzt, die 1. Buchfassung ist fertig. 

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BR wiederholt ‘Die schöne Mona ist tot’

Der Bayerische Rundfunkt wiederholt am Dienstag um 20:15 Uhr den Tatort „Die schöne Mona ist tot“ - mit der spätesten ersten Tatort-Leiche überhaupt und zwei Paraderollen für Sylvester Groth und Ronald Zehrfeld . 

Nachtrag: „Die Nummer 1 der kleineren Sender hieß am Mittwoch „Tatort“. Den drei Jahre alten Fall „Die schöne Mona ist tot“ aus Konstanz sahen im Bayerischen Fernsehen um 20.15 Uhr 1,26 Mio. Krimifans – ein toller Marktanteil von 4,1%.“ (Quelle: meedia.de)  

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‘Emma nach Mitternacht - Der Wolf und die sieben Geiseln’: ARD-Premiere auf den 18. Mai verschoben

Die Ausstrahlungstermine für die beiden ersten Folgen von „Emma nach Mitternacht“ - der neuen SWR-Psycho-Reihe mit Katja Riemann - stehen nun fest: Premiere für „Der Wolf und die 7 Geiseln“ im Ersten ist der 18. Mai (und nicht, wie zuerst angekündigt, am 27. April). „Frau Hölle“ folgt am 5. Juni. 

Tilmann P. Gangloff lobt auf Kino.de vorab: „Da sich große Teile der Handlung zunächst im Studio und später im Verkaufsraum der Tankstelle zutragen, ist “Der Wolf und die sieben Geiseln” über weite Strecken ein Kammerspiel-Thriller, der sich ganz auf die beiden Hauptdarsteller konzentriert. Autor Wolfgang Stauch hat Katja Riemann und Ben Becker nicht nur mit cleveren Dialogen und einer Menge Spielmaterial versorgt, sondern die Figuren zudem mit interessanten Biografien versehen. Der rätselhafte Prolog mit Bildern aus einer marokkanischen Stadt, in der sich Emma offenbar eine Auszeit genommen hat, erklärt sich allerdings erst mit dem verblüffenden Epilog; und das ist nur eine von vielen Überraschungen, die neben der packenden Geschichte den großen Reiz von Stauchs jederzeit plausiblem Drehbuch ausmachen.

Gleiches Lob gebührt Regisseur Torsten C. Fischer. Es ist dabei trotz der ausgezeichneten Musik von Fabian Römer gar nicht mal so sehr der Nervenkitzel, der die Qualität des Thrillers ausmacht, sondern das Katz-und-Maus-Spiel der Psychologin mit dem Geiselnehmer; und natürlich umgekehrt.“

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Im Märzen & der ARD: 3 Tatort-Wiederholungen

Sarah zeigt, dass sie stärker ist, als die Polizei erlaubt & glaubt

Die ARD und ihre 3. Programme wiederholen Anfang März Schlag auf Schlag drei Tatorte: Der NDR startet am 1.3. um 22 Uhr mit der SWR-Produktion „Die schöne Mona ist tot“, der SWR sendet einen Tag später zur gleichen Uhrzeit „Das Wunder von Wolbeck“, am Freitag darauf, am 4.3., strahlt Das Erste, ebenfalls um 22 Uhr, den Stuttgarter Tatort „Happy birthday, Sarah“ aus (der von Einsfestival ab 0:05 wiederholt wird).

„Wolfgang Stauch heißt der Autor des Stücks“, schreibt Ulrich Feld in der Frankfurter Neuen Presse anlässlich der Wiederholung (!) des Tatorts, „und der hat hier eine ausgezeichnete Leistung abgeliefert. Schon wie Lannert und Bootz ermitteln, verhören, forschen und Stück für Stück das Puzzle zusammensetzen - da fühlt sich der Zuschauer wie in einem echten Kriminalfall. Die Handlung ist dicht gestrickt, schlägt einen Haken nach dem anderen und hat enorm Tempo. Sogar einigen Witz und eine kleine Autojagd gibt es: Sowas macht sich im Krimi halt oft sehr gut. Es ist sehenswert, was Regisseur Oliver Kienle aus der Geschichte und dem Budget herausholt. Zwar gibt es etliche Szenen aus dem Privatleben von Bootz zu sehen. Die wirken aber, eine Seltenheit im TV-Krimi, hier mal nicht deplatziert: Stauch hat Bootz' Privatleben sehr geschickt mit der Krimihandlung vernetzt. „Happy Birthday, Sarah“ ist ein echtes Glanzstück aus Stuttgart, das auch in der Wiederholung noch sehenswert bleibt.“

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Weihnachts - Tatort ‘Côte d’Azur’ am 1. November in der ARD: „Eine kleine, subtile Kriminalgeschichte über Leute, für die sich normalerweise keine Sau interessiert.“

Franzi wäscht Wäsche, Bill hat eingepullert

Die Côte d'Azur ist ein Stück Küste in Frankreich und der Titel eines eigentlich als Weihnachtsfolge konzipierten SWR-Tatorts, nun ist die Erstausstrahlung auf den 1. November vorverlegt worden - zum üblichen Sonntagabendtermin in der ARD um 20:15 Uhr. „Ed Herzog und Wolfgang Stauch“, findet TV Spielfilm, „haben u. a. den famosen „Polizeiruf 110: Die Gurkenkönigin“ fabriziert. Ein feines, mit Empathie gezeichnetes Figurenensemble zeichnet auch ihre sechste Zusammenarbeit aus.“
Und Jens Szameit von der Teleschau meint: „Es ist eine kleine, subtile Kriminalgeschichte über Leute, für die sich normalerweise keine Sau interessiert Auch nicht im „Tatort“, wo so mancher Schreiber unterhalb der Weltverschwörung keinen Fall mehr anlegt.
Zwischen den beiden Ermittlern ist bei all dem derart viel Gezänk und wenig Empathie, dass man das beschlossene Ende des Duos schon riecht. Bis dahin aber entlädt sich vieles in lakonischer Komik, trefflichem Wortwitz und ganz am Ende sogar in jahreszeitlich bedingter Besinnlichkeit. „Frohe Weihnachten“, wünscht man sich allenthalben. Schade ist da nur - der Hinweis sei an die unergründliche ARD-Pogrammplanung gerichtet - dass es in Wirklichkeit erst Anfang November ist.“

Auch Spiegel-Rezensent Christian Buß - anders als Holger Gertz in der Süddeutschen - gefällt der Film: „Ein Baby, viele Väter, allesamt Alkoholiker. Das klingt nach fahlem Sozialreport, das ist in Wirklichkeit aber der „Tatort“ mit den funkelndsten Dialogen seit geraumer Zeit. Immer wenn man im Laufe dieses Krimis aus dem Obdachlosenmilieu denkt, die Figuren sind auf dem besten Weg, zu Penner-Pappkameraden zu verkommen, hauen sie eine Zeile für die Ewigkeit raus. (...) Gelegentlich übersteuern die Darsteller ihre Elendsperformance - wie sie aber als Asis mit Attitüde das komplizierte Sozialgeflecht in ihrem Clochard-Kosmos tragikomisch auf den Punkt bringen, das ist großes Dialogfernsehen.“ Matthias Hannemann in der FAZ sieht das ähnlich: „Dabei glänzt die Episode „Côte d’Azur“ vor allem durch die Dialoge, mit denen die Tristesse jenen Hauch des Unterhaltsamen bekommt, den es bei einem solchen Sujet braucht, soll einem nicht die Luft wegbleiben. Die Sätze, die Wolfgang Stauch zurechtfeilt, können erschreckend hart sein.“

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Drehstart für ‘Emma nach Mitternacht - Frau Hölle’

Frau Hölle und Frau Mayer - Frau Harfouch und Frau Riemann

'Emma nach Mitternacht' wird fortgesetzt, ab 16. Juli produziert der SWR in Eigenregie die zweite Folge mit den märchenhaften Episodentiteln, diesmal steht 'Frau Hölle' im Mittelpunkt. Die Geschichte der Ingenieurin Katharina Holl, die fest davon überzeugt ist, aus Nachlässigkeit für den Tod von 12 Menschen verantwortlich zu sein. Vier Tage, bevor der Prozess gegen sie beginnt, ruft sie in Emma Mayers „Emma-nach-Mitternacht-Radio-Show“ an und deutet an, dass sie sich eher umbringt, als ins Gefängnis zu gehen. Emma versucht das zu verhindern. 

KATHARINA HOLL
Sie glauben, ich bin unschuldig?
EMMA
Nein.
KATHARINA HOLL
(etwas pikiert)
Sondern?
EMMA
Dass man sich auch nicht umbringen muss, wenn man schuldig ist - was sicher leichter fällt, wenn man nicht ganz so schuldig ist, wie man denkt. 

Regie führt wie bei Folge 1 Torsten C. Fischer, Redakteur ist Uli Herrmann, Producer Uwe Franke, hinter der Kamera steht Stefan Sommer. Neben Katja Riemann ist Andreas Schmidt als Redakteur Benno Heinle wieder mit von der Partie und Karoline Eichhorn als Barbara Petzak. In der Episodenhauptrolle ist diesmal Corinna Harfouch zu sehen,  in weiteren Rollen u.a. Christoph Bach und Peter Sattmann.

Die ARD strahlt die erste Folge der Reihe - 'Der Wolf und die 7 Geiseln' -  im kommenden Winter, vermutlich im Januar, aus, 'Frau Hölle' wird im gleichen Jahr folgen.

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